Pressestimmen

Heilbronner Stimme vom 06.12.2011
Wie Phönix aus der Asche
... Leidenschaftlich, aber ohne Pathos das Dirigat. Von bestechender Prägnanz ist die Modellierung der Themen und Motive, ausgefeilt ihre Artikulation, beredt die Phrasierung, pointiert sind die Akzente bis ins einzelne Instrument. Wie von einem Atem getragen, greifen Orchester- und Chorstimmen ineinander. So entfaltet die Komposition ihre Botschaft, ihr Ringen um elementare Fragen − so außerordentlich tief und anrührend.
...... Die Linke zur Faust geballt, als habe er für einen Moment den Phönix aus der Asche erhascht, beendet Walddörfer das großartige Konzert. Mehr

Heilbronner Stimme vom 06.12.2010
Petite Messe solennelle
Bühnenreif ist die Schlusswirkung des mächtigen "Gloria in excelsis deo". Überirdisch schön fließt das unbegleitete "Sanctus/ Benedictus" zwischen Chor und Solisten. Dreimal steigert Carmen
Mammoser die Anrufung an das Gotteslamm im "Agnus Dei" in ungeahnte Intensität, sekundiert vom Chor mit demütig vierstimmigem "Dona nobis pacem". Mehr

Heilbronner Stimme vom 13.07.2009
Freudig wie ein Held zum Siegen
Beethoven verlangt hier vom Solo- und Chorsopran in raschem Tempo das hohe “h”, das ebenso klar gelang wie das zwölf Takte lange hohe “a” im Fortissimo oder das noch mehr gefürchtete, anhaltende Pianissimo bei “Über Sternen”, das bei manch detonierendem Chor Schmerzen bereitet. Doch der Philharmonische Chor Heilbronn und der Bosch-Chor unter Ulrich Walddörfer bewältigten all dies glänzend. Der ganze Chorpart mit seinen schwierigen Fugen erklang in seltener Prägnanz. Mehr
Philharmonischer Chor Heilbronn
